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Corona-Krisenjahr 2020 in Sachsen: Branchen unterschiedlich betroffen

Mitarbeiter im BMW-Werk Leipzig arbeiten in der Montage des i8. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Mitarbeiter im BMW-Werk Leipzig arbeiten in der Montage des i8. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Im Corona-Jahr 2020 haben sich die verschiedenen Branchen in Sachsen sehr unterschiedlich entwickelt. Während Gastgewerbe und Industrie einen kräftigen Umsatzrückgang hinnehmen mussten, steigerte der Einzelhandel seine Erlöse. Das geht aus dem Konjunkturbericht hervor, den das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag veröffentlichte.

Der Industrieumsatz ging demnach um 6 Prozent auf 57,2 Milliarden Euro zurück. Das sei das niedrigste Niveau seit 2014 gewesen, so das Landesamt. Der Wert der Exporte verringerte sich im Vergleich zu 2019 um 9 Prozent auf 36,8 Milliarden Euro. Sowohl in der Industrie als auch bei den Exporten habe es aber jeweils ein sehr starkes Schlussquartal gegeben, das die Vergleichswerte aus 2019 übertroffen habe. Im Gastgewerbe betrug der Umsatzeinbruch 31 Prozent.

Der Einzelhandelsumsatz legte um 6,7 Prozent zu. Auch das Bauhauptgewerbe kam vergleichsweise gut durch die Krise. Ein Gesamtumsatz von 6 Milliarden Euro bedeutete nur ein leichtes Minus von 0,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten auf dem Bau sei sogar um 1,5 Prozent gestiegen.

Mittteilung des Landesamtes

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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