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Bildungsgewerkschaft fordert Einführung des Bildungstickets

Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Die Bildungsgewerkschaft GEW hat nachdrücklich die Einführung des vergünstigten Bildungstickets in Sachsen gefordert. Im Freistaat sei in den vergangenen drei Jahrzehnten fast jede zweite öffentliche Schule geschlossen worden. Die Folgeprobleme, wie etwa Fahrtkosten, habe das Land den Eltern aufgebürdet, sagte die Landesvorsitzende Uschi Kruse am Dienstag. Eltern, Schülerinnen und Schüler und die Gewerkschaft kämpften schon lange für das Bildungsticket.

Ob es kommt, scheint derzeit offen zu sein. Verkehrsminister Martin Dulig hatte seine Einführung zum 1. August angekündigt. Maximal 15 Euro pro Monat solle es kosten, hatte der SPD-Politiker im Januar erklärt. Kurz drauf meldete jedoch CDU-Finanzminister Hartmut Vorjohann Zweifel an dem Vorhaben an. Er sehe derzeit nicht, wie das Projekt in den Staatshaushalt passe. Das Problem: Das günstige Ticket würde den Freistaat 50 Millionen Euro pro Jahr kosten.

GEW-Chefin Kruses stellte sich hinter Duligs Pläne. «Die Störmanöver aus Reihen der CDU müssen jetzt aufhören. Es darf keinen Rückfall in eine Zeit geben, in der der Finanzminister die Politik in Sachsen maßgeblich bestimmt», erklärte sie. Die Bildungsticket sei ein Signal, dass die Regierung über die Corona-Pandemie hinaus plane und Entlastungen für die Eltern in den Blick nehme.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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