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ASP: Landrat fordert mehr Unterstützung durch Bund und EU

THW-Mitarbeiter errichten entlang der Bundesstraße 115 einen Zaun. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
THW-Mitarbeiter errichten entlang der Bundesstraße 115 einen Zaun. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Nach einem neuen Kadaverfund mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) im Landkreis Görlitz fordert Landrat Bernd Lange, dass Bund und EU klare Maßnahmen zum ASP-Schutz mit Polen für den Grenzraum durchsetzen. «Wir verteidigen hier den Schweinezuchtbetrieb für einen ganzen Raum. Wir erwarten von polnischer Seite ebenfalls eine akribische Fallbearbeitung», sagte der CDU-Politiker bei einem Online-Pressegespräch am Donnerstag.

Aus seiner Sicht müssen Freistaat und Bund erkennen, dass sich der Landkreis Görlitz mit einer 120 Kilometer langen Grenze zu Polen in einer besonders belastenden Situation bei der Tierseuche befindet. Es brauchte auch Pufferzone in Polen, erläuterte Lange. Er kündigte einen Brief mit seinen Forderungen an den Freistaat, Bund und die EU-Kommission an. Parallel ist eine Videokonferenz mit der polnischen Seite geplant, um aus dem Nachbarland ein klares Lagebild zu bekommen.

Rücksprachen auf informeller Ebene hätten bisher ergeben, dass das Handeln gegen die ASP auf polnischer Seite sehr eingeschränkt sei und nur vereinzelt Streifen gelaufen würden, kritisierte der Landrat.

Landkreis Görlitz

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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