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Afrikanische Schweinepest grassiert: Minister besorgt

Ein Drahtzaun gegen die Afrikanische Schweinepest. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Ein Drahtzaun gegen die Afrikanische Schweinepest. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich immer stärker aus in Sachsen. «Ich bin hochbesorgt», sagte Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) am Sonntag in Dresden laut Mitteilung. Im Osten des Freistaates gebe es immer mehr erkrankte Tiere. Die Zahl der bestätigten ASP-Fälle hat sich den Angaben nach in den vergangenen vier Monaten etwa verdoppelt. Bis zum 25. Februar waren 55 Fälle registriert worden. Die hochansteckende Infektionskrankheit, an der rund 97 Prozent der infizierten Tiere sterben, tritt derzeit nur bei wildlebenden Wildschweinen auf.

Günther fürchtet «um die Landwirtschaft, die Schweinehalter und ihre Tiere». Die Betriebe müssten weiter Tiere in den Handel bringen können, um Einkommen zu erzielen und existenzsichernd zu arbeiten. «Wir wollen mehr Regionalität.» Dafür würden die Betriebe als starke, handlungsfähige Partner für den Ausbau regionaler Wertschöpfung gebraucht. «Und auch der Tierschutz muss in einer zugespitzten Seuchenlage weiterhin gewährleistet sein.»

Die Staatsregierung unterstütze das Sozialministerium seit Monaten bei der Seuchenbekämpfung, unter anderem durch die Betreuung des rund 80 Kilometer langen Wildschutzzauns entlang der Grenze zu Polen. Er bat Jägerschaft und Landwirtschaft, «Hand in Hand bei der Seuchenbekämpfung zusammenzuarbeiten, gerade jetzt und in den kommenden Wochen, da die Felder abgeerntet werden».

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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