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Verbesserung der Lage im Waldbrandgebiet Sächsische Schweiz

Ein Löschhubschrauber der Bundeswehr ist bei den Waldbränden in der Sächsischen Schweiz im Einsatz. / Foto: Daniel Schäfer/dpa/Archivbild
Ein Löschhubschrauber der Bundeswehr ist bei den Waldbränden in der Sächsischen Schweiz im Einsatz. / Foto: Daniel Schäfer/dpa/Archivbild

In der Sächsischen Schweiz hat sich rund zwei Wochen nach Ausbruch des Waldbrandes die Lage leicht entspannt. Dennoch sind am Dienstag und wohl auch in den kommenden Tagen noch rund 800 Feuerwehrleute dort aktiv - und das Betretungsverbot für das Einsatzgebiet in der Hinteren Sächsischen Schweiz gilt weiterhin.

«Es gibt eine Verbesserung der Situation. In der Nacht zu Dienstag waren erstmals seit langer Zeit keine offenen Flammen mehr entdeckt worden», sagte Thomas Kunz vom Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Dienstag auf Anfrage. Auch beim abendlichen Aufklärungsflug eines Hubschraubers der Landespolizei mit Wärmebildkamera wurden am späten Montag weniger Glutnester lokalisiert.

Die Feuerwehrkräfte kommen nach Angaben des Landratsamtes aus allen Kreisen Sachsens und aus Niedersachsen sowie Bayern. Sie sind weiterhin auf einer Fläche von rund 150 Hektar im Einsatz. Dies entspricht der Größe von rund 210 Fußballfeldern. Unterstützt werden sie von zwölf Löschhubschraubern und drei Aufklärungshubschraubern.

«Es ist noch nicht absehbar, wann die Zahl der Einsatzkräfte reduziert werden kann», sagte Kunz. Schwerpunkt sei nach wie vor die Bekämpfung der Glutnester in teils schwer zugänglichen Regionen. Zudem werde in harter körperlicher Arbeit der Boden aufgegraben, um ihn anschließend zu bewässern.

Eine Unterstützung durch eine günstige Wetterlage bekommen die Einsatzkräfte in dieser Woche nicht. Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes wird für die kommenden Tage kein Regen erwartet und die Temperaturen erreichen Tageshöchstwerte von mindestens 30 Grad.

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