„Die jungen Leute haben ja heutzutage 1000 Möglichkeiten. Da beneide ich sie ja schon ein bisschen“, beginnt Peter Escher die kleine Story über sein Leben!
Peter Escher selbst sollte Elektroingenieur werden, ebenso wie sein Vater. Für ihn war aber schnell klar, dass er diesen Beruf mit seinen, wie er selbst sagt, zwei linken Händen nicht ausführen wollte. Nachdem er Elektromonteur in Falkenberg-Elster gelernt hatte, hielt er weiterhin an seinem Traum fest, in die Rundfunkbranche zu gehen.
Mit ca. 17 Jahren bewarb Escher sich daher beim Rundfunk, fiel in Berlin jedoch beim Eignungstest durch.
„Das waren so Fragen a la ‚Wer wird Millionär’! Da saßen 10 unterschiedliche Redakteure. Und jeder hat eine Frage gestellt. (...) Und einem 17-jährigen Burschen zu DDR-Zeiten die Fragen zu stellen ‚Was produziert die Landwirtschaft in Südafrika?’ (...) Der Frage war ich nicht ganz gewachsen.“
Über Cottbus und letztendlich Berlin, schaffte es Peter Escher später doch, Fuß in der Rundfunkbranche zu fassen und Nachrichten der DDR zu verlesen. Allerdings stellte er im Jahre 1985 für sich fest, dass ‚sein’ Gelesenes, nichts mit der Wirklichkeit in der DDR zu tun hatte.