Zu 100 Prozent fit ist Timo Werner immer noch nicht. Die Nachwehen seiner Grippe, wegen der RB Leipzigs Top-Stürmer zuletzt gegen Hoffenheim aussetzen musste, seien noch deutlich spürbar, berichtete Trainer Ralf Rangnick. Ohnehin steht vor dem Ligaspiel am Samstag beim Tabellenletzten 1. FC Nürnberg (15.30 Uhr/Sky) weniger die Gesundheit des 22-Jährigen im Vordergrund. Sondern seine Zukunft: Geht er diesen Sommer oder verlängert er?
Die Nachfragen nach Werner nimmt Rangnick, zumindest nach außen, gelassen zur Kenntnis. Er kennt das Geschäft. «Ich bin da völlig entspannt», sagte der 60-Jährige, in Personalunion als RB-Sportdirektor auch in die Verhandlungen über Werners Zukunft involviert. «Mich interessiert, wie wir die nächsten Spiele spielen und sich Timo präsentiert. Dass er von Grippeviren verschont bleibt und zu der Form zurückfindet, die er in der Hinrunde gezeigt hat.»
Zugleich dementierte Rangnick eine Einigung des Nationalstürmers mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern. «Eine mögliche Einigung kann es für 2019 unmöglich geben. Dazu müssten wir einverstanden sein. Und das sind wir nicht. An uns ist von den Bayern auch noch niemand herangetreten», sagte Rangnick am Freitag.