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VfB mit nächstem Sieg: 2:0 in Dresden sichert Platz zwei

31.05.2020 von

Foto: Darko Churlinov (r.) von Stuttgart erzielt das 0:2 gegen Torwart Kevin Broll (2.v.l) von Dresden. Foto: Robert Michael/dpa-Pool/dpa

Der VfB Stuttgart hat mit einem mühsamen Auswärtserfolg bei Dynamo Dresden seinen direkten Aufstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga gehalten. Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo setzte sich am Sonntag glanzlos mit 2:0 (1:0) beim Tabellenletzten durch. Hamadi Al Ghaddioui (18. Minute) und Darko Churlinov (88.) mit seinem ersten Zweitliga-Tor sicherten dem VfB den Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem ebenfalls siegreichen Hamburger SV auf dem dritten Platz. Auch der 1. FC Heidenheim bleibt nach einem klaren Heimsieg gegen Erzgebirge Aue als Tabellenvierter im Aufstiegsrennen.

Anders als in der desolaten ersten Halbzeit zuletzt gegen den HSV stand der VfB diesmal sehr sicher. Die Innenverteidigung um den in die Startelf zurückgekehrten Kapitän Marc Oliver Kempf ließ kaum etwas zu. Allerdings war den Sachsen auch deutlich anzumerken, dass sie wegen zuvor mehrerer Corona-Fälle ihr erstes Spiel nach dem Wiederbeginn der 2. Liga bestritten.

Neben Kempf stand auch Gonzalo Castro wieder in der ersten Formation von Trainer Pellegrino Matarazzo. Torgefahr strahlte der Siegtorschütze aus dem HSV-Spiel diesmal zwar nicht aus, aber der Routinier gab dem Mittelfeld in Abwesenheit des leicht angeschlagenen Daniel Didavi Struktur. Schon nach 18 Minuten ging der VfB gegen harmlos Gastgeber in Führung, als Al Ghaddioui eine abgefälschte Flanke von Clinton Mola aus der Drehung ins Tor beförderte.

Doch im Anschluss gab der VfB erneut Rätsel auf. Anstatt auf das zweite Tor zu drängen, spielten die Schwaben erstaunlich passiv. Eine schöne, aber wirkungslose Kombination über Castro und Philipp Förster (51.) blieb die einzige sehenswerte Aktion der Gäste im zweiten Durchgang. Stattdessen ließ Matarazzos Mannschaft die Gastgeber im Spiel, sie hatte aber Glück, dass Dresden offensiv ebenfalls kaum etwas hinbekam.

Stattdessen sorgte der eingewechselte Churlinov wenige Minuten vor dem Abpfiff für die Entscheidung zugunsten des VfB. Nach einem Schuss von Philipp Klement wehrte Dresdens Torhüter Kevin Broll direkt vor Churlinovs Füße ab, sodass der Nordmazedonier nur noch einschieben musste.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Darko Churlinov (r.) von Stuttgart erzielt das 0:2 gegen Torwart Kevin Broll (2.v.l) von Dresden. Foto: Robert Michael/dpa-Pool/dpa

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