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Dreierkette und Stammelf: Tedesco will Vertrauen schaffen

Leipzigs Trainer Domenico Tedesco steht im Stadion. / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Leipzigs Trainer Domenico Tedesco steht im Stadion. / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dem erfolgreichen Debüt als Trainer von Fußball-Bundesligist RB Leipzig will Domenico Tedesco eine weitere Premiere folgen lassen. «Richtig viel Punkte haben wir auswärts nicht geholt. Das ist schwer erklärbar und nicht unser Anspruch», sagte Tedesco am Dienstag im Hinblick auf die Auswärtspartie der bisher in der Fremde noch sieglosen Sachsen beim FC Augsburg am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky). «Die Mannschaft ist gut drauf, sie hat Bock. Wir wollen das Beste herausholen», sagte der Nachfolger von Jesse Marsch, der den ersten Auswärtserfolg in dieser Spielzeit anpeilt.

Angesichts weniger Trainingseinheiten zwischen dem überzeugenden 4:1-Sieg am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach und dem Spiel in der Augsburger WWK-Arena wird der 36-Jährige wohl auf die Stammelf zurückgreifen, die bei seinem Trainer-Debüt zu Spielbeginn auf dem Platz stand. «Es macht Sinn, gewisse Sachen zu belassen, vor allem, wenn Mannschaft verunsichert ist», sagte Tedesco.

Dem ehemaligen Trainer von Spartak Moskau, Schalke 04 und Erzgebirge Aue geht es dabei um den Aufbau einer Vertrauensbasis, um kontinuierlich erfolgreich zu spielen: «Die Spieler müssen verstehen, was unsere Idee ist.»

Angesichts der kurzen Zeit zwischen den Spielen hatte Tedesco seinen Fokus zunächst mehr auf die Offensive gerichtet, die Defensive dabei aber nicht komplett außer Acht gelassen: «Es ist wichtig, dass Mannschaft weiß, wie sie in der Defensive zu agieren hat.» So hält der gebürtige Italiener auch an der Dreierkette fest, nachdem er mit dem Mannschaftsrat und den Spielern gesprochen hat, in welchem System sie sich wohler fühlen.

Der Wohlfühl-Effekt soll am besten zu Siegen führen. «Ergebnisse sind schon wichtig. Wenn Du gewinnst, kommt ein Effekt. Und wir müssen Effekte generieren, die die Mannschaft puschen und helfen, Spiele zu gewinnen», sagte Tedesco.

Ob Lukas Klostermann oder Amadou Haidara dabei in Bayern schon mithelfen werden, ist noch fraglich. Der Abwehrspieler machte nach seiner Knie-Operation Teile des Mannschaftstrainings mit, Haidara trainierte am Dienstag individuell. «Wir schauen von Tag zu Tag und wissen dann, ob wir sie mit in den Kader nehmen oder nicht», sagte Tedesco. Sollte es gegen Augsburg nicht klappen, bestände zum Jahresabschluss am Samstag gegen Arminia Bielefeld noch die Möglichkeit auf einen Einsatz.

Während sich die Profis nach dem Spiel gegen Bielefeld in den kurzen Winterurlaub verabschieden, stehen für den neuen Trainer viele Gespräche an, um den Ablauf der Rückrunde zu organisieren und eine erste Analyse vorzunehmen. Angesichts der Englischen Woche blieb für Tedesco bisher kaum Zeit, andere Sachen als die Mannschaft in den Blick zu nehmen: «Am Sonntag werden wir viele Sachen besprechen. Was war gut, was nicht.»

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