Vorfreude sieht anders aus. Die Gesicht von Sportdirektor Markus Krösche sprach nach der Auslosung Bände. Denn RB Leipzig wurde am Freitag in Nyon mit Atlético Madrid nicht nur der Königsklassen-Finalist von 2014 und 2016 zugelost, sondern auch der aktuelle Champions-League-Sieger-Bezwinger. Immerhin scheiterte Titelverteidiger FC Liverpool im Achtelfinale an den Madrilenen. «Wir können die Auslosung nicht verändern, Atlético hat sehr viel Erfahrung im Wettbewerb und auch vom Trainer her, aber wir freuen uns auf das Spiel und den schwierigen Gegner», sagte Krösche dem TV-Sender Sky.
Das «tolle, aber auch schwere Los» soll dennoch Ansporn für den sächsischen Bundesligisten sein. «In einem Spiel ist alles möglich. Wir haben ein sehr gutes und junges Team und sind in der Lage, Atlético Madrid schlagen zu können. Es ist ein Spiel und es wird demnach auch viel von der Tagesform abhängen», sagte Krösche.
Interessant wird vor allem das erste Aufeinandertreffen der beiden Trainer-Hitzköpfe Simeone und Julian Nagelsmann - auch taktisch sollte es ein Duell auf höchstem Niveau werden. Krösche beschrieb Atlético als «sehr speziell», zudem habe Simeone das «Verteidigen gegen den Ball perfektioniert». Wie die Leipziger sind auch die «Los Rojiblancos» (Rot-Weißen) bekannt für ihre schnellen Umschaltmomente aus einer sicheren Abwehr heraus.