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Rose bewegt vom Donezk-Schicksal: «Ziehe den Hut»

Marco Rose spricht in einer Pressekonferenz. / Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild
Marco Rose spricht in einer Pressekonferenz. / Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild

RB Leipzigs Trainer Marco Rose beschäftigt der Krieg in der Ukraine und das Schicksal von Gegner Schachtjor Donezk zutiefst. «Ich habe natürlich mitbekommen, dass am Wochenende das Ligaspiel unterbrochen werden musste. Und jetzt sitzen wir hier und können immer nur sagen, wie wichtig uns Frieden ist», sagte der 46-Jährige vor dem wegen des Krieges nach Warschau verlegten Spiel der Champions League am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Ich kann vor den Jungs nur den Hut ziehen. Sie vertreten nicht nur den Verein, sondern ein ganzes Land. Vielleicht ist es ein Signal, dass sie weitermachen und versuchen, das Leben so normal wie möglich zu gestalten. Man würde gern mehr machen, aber für uns alle, die wir so weit weg sind, ist es natürlich schwierig.»

Am Samstag musste Schachtjors Ligaspiel in Lwiw gegen Olexandrija (2:2) wegen eines Luftalarms unterbrochen werden. Es war nicht das erste Mal, dass dies in dieser Spielzeit passierte. In der Champions League trägt Donezk seine Spiele im Stadion von Legia Warschau aus. Von seinen Heimspielen in der Fremde hat der ukrainische Meister noch keins verloren, spielte gegen Celtic Glasgow und Real Madrid Unentschieden.

«Donezk spielt ja leider schon länger nicht mehr im eigenen Stadion. Ich denke, sie kennen dieses Stadion hier nun, so dass man vielleicht sagen kann, dass es für die Champions League eine Art zweites Heimstadion geworden ist», sagte Leipzigs Mittelfeldspieler Xaver Schlager. Für das Spiel werden etwa 20.000 Zuschauer erwartet, aus Leipzig reisen 600 Fans an.

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