RB Leipzig will die zusätzlichen Millionen-Einnahmen durch das Erreichen des Champions-League-Halbfinales nicht für Transfers, sondern zum Ausgleich von Mindereinnahmen durch die Corona-Krise nutzen. «Zum einen ist es so, dass wir uns weiter in der Pandemie befinden und Covid-19 mit uns das macht, was es mit allen anderen Vereinen macht, nämlich es reißt ein großes Loch in unsere Kasse», sagte Vorstandschef Oliver Mintzlaff bei einer digitalen Pressekonferenz am Montag in Lissabon. Die Budget-Planung sei «völlig über den Haufen geworfen» worden.
«Da ist jeder Euro, den wir zusätzlich einnehmen, ein Euro, mit dem wir dann auch ein Stück weit die Löcher, die entstanden sind durch fehlende Ticketing-Einnahmen, durch Hospitality, durch Sponsoringeinnahmen, natürlich auch stopfen können», sagte der 44-Jährige. Bereits am Vortag hatte Sportdirektor Markus Krösche betont, dass sich sein Budget für Spielerverpflichtung durch den Einzug ins Halbfinale der Königsklasse am Dienstag (21.00 Uhr/Sky und DAZN) gegen Paris Saint-Germain nicht verändert habe.