Der dritte Zweitliga-Abstieg für Dynamo Dresden naht. Dem Team von Markus Kauczinski helfen nach der 0:4-Niederlage bei Armina Bielefeld nur noch Siege - und Patzer der Mitkonkurrenten. «Alles oder Nichts spielen wir die ganze Zeit. Seit einem halben Jahr stehen wir am Tabellenende, haben immer wieder den Anschluss geschafft, aber dieses ganze Corona-Gedöns hat uns leider die Füße unter dem Boden weggezogen», erklärte Dynamos Coach. Der 50-Jährige kündigte an: «Die Jungs kämpfen und werden nicht aufhören, die Chance, die vielleicht noch da ist, zu ergreifen.»
Fünf Punkte hat das Schlusslicht nach der Pleite im Nachholspiel vom Montagabend Rückstand auf den Relegations- und zugleich auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Neun Zähler können die Sachsen in den letzten drei Partien maximal noch einfahren. Parallel braucht Dynamo die Patzer der Mitkonkurrenten.
Die nächste Chance zum Sieg bietet sich bereits am Donnerstag bei Holstein Kiel. Wiederum nur drei Tage später spielt Dynamo fast 700 Kilometer weiter südlich beim SV Sandhausen. Die Partie bildet den Abschluss einer Deutschlandtour mit mehr als 3000 Reisekilometern. Die Spieler verbringen dabei mehr Zeit im Flugzeug als auf dem Spielfeld oder dem Trainingsplatz.