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Jonjic glänzt mit Doppelpack: Aue schlägt Heidenheim

Der Ball ist nach dem Tor zum 2:0 durch Aues Antonio Jonjic im Netz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Der Ball ist nach dem Tor zum 2:0 durch Aues Antonio Jonjic im Netz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Bereits zum dritten Mal hintereinander geht Aue nicht als Verlierer vom Platz. Die Sachsen nähern sich so langsam der Nicht-Abstiegszone der 2. Liga.

Der gesperrte Clemens Fandrich jubelte auf der Tribüne, Pavel Dotchev bei seiner Premiere als Sportdirektor auf der Bank: Der FC Erzgebirge Aue hat seine kleine Serie ausgebaut und ist durch das 2:0 (2:0) gegen den 1. FC Heidenheim seit nunmehr drei Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga ungeschlagen. Vor 6899 Zuschauern stellte Antonio Jonjic (29./45. Minute) per Doppelpack die Weichen zum zweiten Saisonsieg. Zwar steht die Mannschaft von Teamchef Marc Hensel noch immer auf einem Abstiegsplatz, doch der Rückstand zu Relegationsrang 16 beträgt nur noch einen Punkt.

Der am Donnerstag für sieben Monate gesperrte Fandrich, er soll im Spiel gegen Ingolstadt einen Linienrichter angespuckt haben, nahm auf der Tribüne Platz. Unten am Platz saß derweil Dotchev auf der Bank. Für den 56-Jährigen war es die Premiere als Aues Sportdirektor und erfahrene Unterstützung für Teamchef Hensel.

Schon nach sieben Minuten hätten Fandrich und Dotchev fast das erste Mal gejubelt. Nach einer Flanke von Jonjic patzte Heidenheims Verteidiger Patrick Mainka bei der Annahme und Omar Sijaric beförderte den Ball aus kurzer Entfernung mit der Fußspitze in Richtung Tor. Doch letztlich fehlte dem überraschenden Abschluss die Härte.

Jährige schob den Ball von der linken Seite einfach mal auf den langen Pfosten, von wo aus er ins Tor trudelte. Zwei Minuten später zappelte der Ball im Netz von Aue, doch aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels zählte der Treffer von Robert Leipertz nicht.

Doch Heidenheim drückte jetzt und Martin Männel (38.) musste gegen Leipertz' Schuss schon eine Glanzparade zeigen. Wiederum Jonjic war es, der das beste Gegenmittel fand. Bei einem Konter wurde der Angreifer wunderbar von Dimitrij Nazarov bedient und erzielte kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Linksschuss sein drittes Saisontor.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit gleich drei neue Spieler. An den Kräfteverhältnissen änderte dies zunächst wenig. So folgten schon nach 65 Minuten die letzten beiden Wechsel der Gäste. Trotzdem plätscherte das Spiel nahezu ereignislos dem Ende entgegen. Heidenheim erspielte sich keine nennenswerten Chancen und Aue spielte seine wenigen Konter nicht konsequent genug zu Ende.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH