Hertha weiter auf der Verliererseite
Hertha BSC hat auch das zweite Saisonspiel mit 0:1 verloren. Nach der Niederlage in Düsseldorf blieb der Absteiger auch gegen Aufsteiger Wehen-Wiesbaden ohne Punkte. «Wenn Du vier Jahre nur auf der Verliererseite bist, ist es schwierig. Du musst die Niederlage runterschlucken und akzeptieren», sagte Hertha-Trainer Pal Dardai nach dem Sonntagsschuss von Lasse Günther in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Der 47-Jährige verweist auf den fünften Umbruch in den letzten fünf Jahren und geht davon aus, dass solche Spiele gegen Ende des Jahres gewonnen werden, wenn sich die Mannschaft gefunden und eingespielt hat.
Viel Zeit zum Einspielen bleibt aber nicht. Am kommenden Samstag tritt Hertha in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Carl-Zeiss Jena an, eine Woche später sind die Berliner zu Gast beim Hamburger SV.
Hansa in Ekstase
Es war ein Einstand, der kaum besser hätte verlaufen können. Juan José Perea, tags zuvor erst vom VfB Stuttgart ausgeliehen, traf am Samstag in der Nachspielzeit zweimal für Rostock und machte aus dem 0:1-Rückstand noch ein 2:1. «Ich bin sehr glücklich. Für mich ist ein Traum wahr geworden», sagte der 23 Jahre alte Angreifer nach seinem spektakulären Doppelschlag gegen den SV Elversberg. Seine Freude hatte er zudem denkwürdig dem Publikum kund getan und sich vor den rund 1200 mitgereisten Hansa-Fans im Saarbrücker Stadion verbeugt - ekstatisch gefeiert von der Anhängerschaft.