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Dynamo plant Trainingslager vor Relegation in Kaiserslautern

Ein Spielball liegt auf dem Rasen. / Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa/Symbolbild
Ein Spielball liegt auf dem Rasen. / Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa/Symbolbild

Für Dynamo Dresden geht es in der Relegation zur 2. Fußball-Bundesliga gegen den Drittliga-Dritten 1. FC Kaiserslautern um Alles oder Nichts. «Wir haben jetzt die zwei wichtigsten Spiele der letzten zehn bis fünfzehn Jahre vor uns», erklärte Sport-Geschäftsführer Ralf Becker. Um sich bestmöglich auf das Hinspiel an diesem Freitag auf dem Betzenberg (20.30 Uhr/Sky, Sat1) vorzubereiten, wird sich Dynamo in ein spontan anberaumtes Trainingslager begeben.

Dieses wird jedoch nicht direkt in Kaiserslautern stattfinden. Auch auf die in der Relegation gebotene Möglichkeit, eine Trainingseinheit im Stadion des gastgebenden Vereins vorzunehmen, verzichtet die SGD. «Wir haben einen Ort gefunden, wo wir uns niederlassen und unter uns sind. Es war mir wichtig, dass wir unsere Ruhe haben», sagte Trainer Guerino Capretti am Mittwoch. Der 40-Jährige teilte zudem mit, dass auch die Spieler, die nicht im Spieltagskader stehen, zur Unterstützung mitreisen. Dieser Vorschlag sei aus den Reihen der Mannschaft gekommen.

Personell sind trotz des enttäuschenden Auftritts beim 0:1 gegen Erzgebirge Aue beim Liga-Finale kaum Veränderungen zu erwarten. Einzige Ausnahme könnte Ransford-Yeboah Königsdörffer sein, der nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung steht.

Trotz zuletzt 17 Spielen ohne Sieg ist Becker davon überzeugt, dass Dynamo im kommenden Jahr erneut in der 2. Liga spielen wird. «Wir haben eine gute, funktionierende Mannschaft. Daran haben auch die Ergebnisse der letzten Wochen nichts verändert», sagte Becker.

Die Begegnung im Fritz-Walter-Stadion ist bereits ausverkauft. 5000 Anhänger aus Dresden werden erwartet. Um Pufferzonen zwischen den Fan-Gruppen in der Arena einzurichten, wurde die Kapazität auf 46.895 Zuschauer-Plätze reduziert.

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