Dresdner Frust: Auch im letzten Ligaspiel vor der Winterpause gelang Dynamo Dresden kein Sieg. Im Sachsen-Derby gab es vor eigenem Publikum ein enttäuschendes 0:0 gegen den FSV Zwickau. Seit sechs Spielen wartet das Team auf einen Dreier. Der Aufstiegsfavorit steckt im Tabellenmittelfeld fest und hat nun schon einen erheblichen Rückstand auf die Aufstiegsränge.
Von den Rängen im Rudolf-Harbig-Stadion gab es Ärger und Pfiffe für die Mannschaft und Trainer Markus Anfang. «Wir müssen uns an die eigene Nase packen. Wir brauchen nicht auf andere zeigen, wir müssen auf uns selber zeigen», sagte ein sichtlich frustrierter Anfang nach der Partie bei Magentasport. Wieder ließ das Team viele gute Gelegenheiten aus.
Dazu sorgte eine knifflige Situation im Strafraum für Frust. Dynamo sah sich um einen Elfmeter gebracht. «Wenn im Strafraum ein Foul gemacht wird, brauchst du dann auch mal den Pfiff, um in Führung zu gehen. Das war heute zum wiederholten Mal nicht der Fall und das ist dann natürlich super ärgerlich», sagte Sportgeschäftsführer Ralf Becker.