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Dynamo Dresden erkämpft in Unterzahl Punkt in Hannover

Ein Fußballspieler ist am Ball. / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Fußballspieler ist am Ball. / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Dynamo Dresden hat sich im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga den nächsten Punkt erkämpft, hielt dazu noch in Hannover 96 einen direkten Konkurrenten in Schach. Trotz Unterzahl in der Schlussphase holte Dynamo ein 0:0 bei den Niedersachsen, nachdem Michael Akoto (84.) nach einem Foulspiel die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

Das Spiel stand ganz im Zeichen der verstorbenen Dynamo-Legende Hans-Jürgen «Dixie» Dörner. Die Dresdner liefen in schwarzen Trikots auf. Vor dem Anpfiff legten beide Teams eine Schweigeminute ein. Der 100-malige DDR-Nationalspieler war am Mittwoch nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben.

«Es war ein richtiges Kampfspiel. Wir haben verdient einen Punkt mitgenommen. Mit der Gelb-Roten Karte wurde es nicht leichter, deswegen sind wir froh über den Punkt», sagte Verteidiger Kevin Ehlers.

In der Anfangsviertelstunde waren beide Mannschaften um spielerische Elemente bemüht. Die Ausführung jedoch war häufig nur mangelhaft. Intensive Zweikämpfe dominierten die Partie in dieser Phase. Dynamo geriet immer wieder in Schwierigkeiten, wenn sich die Gastgeber schnell und flach durch die Schnittstellen in der Dresdner Abwehr kombinierten. So zum Beispiel beim Vorstoß von Linton Maina (21.). Der Hannoveraner tankte sich über die rechten Abwehrseite durch und prüfte SGD-Keeper Broll auf Nahdistanz. Dieser tauchte blitzschnell ab und parierte mit dem Fuß. Auch den Abstauber von Sebastian Kerk konnte Broll parieren.

Den Dresdner war deutlich anzumerken, dass Abwehrchef Michael Sollbauer (Gelbsperre) fehlte. Wenngleich Vertreter Yannick Stark, der eigentlich im defensiven Mittelfeld spielt, eine gute Partie ablieferte, stimmte die Abstimmung zwischen den Innen- und Außenverteidigern stimmte oft nicht. Dies zeigte sich auch in der Folge, als Maximilian Beier zwischen Außenverteidiger Chris Löwe und Innenverteidiger Ehlers auftauchte und beide abschütteln konnte. Endstation war wieder Broll, der den Versuch des Offensivmanns durch gutes Stellungsspiel unterband (29.).

Mehrfach rettet Torwart Kevin Broll die Schwarz-Gelben in der 2. Halbzeit. Besonders die Parade gegen Henrik Weydandt bewies die Klasse des Schlussmann (79.). Nach einem Foul von Akoto am auffälligen Beier entschied Schiedsrichter Robert Kampka zunächst auf Elfmeter. Der Videoassistent korrigierte diese Entscheidung zwar auf Freistoß, der bereits verwarnte Akoto musste dennoch vom Platz.

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