Neue Hoffnung für Dynamo Dresden: Der Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga hat am Samstag seinen ersten Sieg nach der verlängerten Corona-Pause eingefahren - und der war gleich doppelt wichtig. Das Team von Trainer Markus Kauczinski bezwang im direkten Abstiegsduell den Tabellenvorletzten Wiesbaden mit 3:2 (2:2) und rückt auf einen Zähler an die Hessen heran. Auch der direkte Klassenverbleib ist wieder möglich, denn der Abstand beträgt - bei noch zwei Spielen Rückstand - nur noch sechs Punkte.
«Es war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um unten wieder heranzukommen. Das war kein Endspiel, sondern nur ein Schritt. Auf jeden Fall sind es Big Points», erklärte Dresdens Torwart Kevin Broll nach dem Schlusspfiff.
Kofi Kyereh (23.) und Moritz Kuhn (25.) die Partie zu Gunsten der Hausherren drehten. Doch Patrick Schmidt (44.) und Simon Makienok (88.) sorgten für Dresdens zweiten Auswärtserfolg.
Kauczinski rotierte erneut ordentlich durch. Nach den sieben Wechseln vom Mittwoch in Hannover nahm der 50-Jährige dieses Mal gleich acht Änderungen vor. Einzig Broll sowie Florian Ballas und Jannis Nikolaou durften erneut von Beginn ran.