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Rechte Demo und Gegenprotest: 40 Ermittlungsverfahren

Ein Streifenwagen fährt mit eingeschaltetem Blaulicht. / Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild
Ein Streifenwagen fährt mit eingeschaltetem Blaulicht. / Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Im Zuge einer rechten Demonstration mit zahlreichen Gegenprotesten am Samstag in Leipzig hat die Polizei mehr als 40 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zum überwiegenden Teil handelt es sich um Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Straftaten gegen Polizeibeamte, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie Nötigungen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei dem Einsatz waren zudem mehrere Polizeibeamte verletzt worden, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.

Am Samstag hatten sich mehr als 1000 Menschen vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig versammelt, um unter dem Motto «Ami go home» («Ami geh nach Hause») zu demonstrieren - darunter auch Anhänger rechter Gruppierungen. Die Demonstranten hatten die USA aufgefordert, ihre Truppen und Atomwaffen auf deutschem Boden abzuziehen.

Der Versammlungsleiter der rechten Demo hatte die Aktion nach Angaben der Polizei wegen einer Sitzblockade mit rund 500 Gegendemonstranten vorzeitig beenden müssen. Insgesamt waren knapp 1500 Polizeikräfte, unter anderem auch aus Bayern, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Einsatz.

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