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Linke: Corona-Krise hat Lage der Tierheime verschlechtert

04.08.2020 von

Foto: Hunde warten im Tierheim auf ein Zuhause. Foto: picture alliance / dpa/Illustration

Die Corona-Krise hat nach Ansicht der Linken die angespannte Situation sächsischer Tierheime verschlechtert. «Corona hat die Tierheime vor enorme Herausforderungen gestellt - sei es, weil Tierpaten nicht mehr mit den Hunden spazieren gehen konnten oder Tiere einfach nicht mehr vermittelt werden durften», sagte Parteichefin Susanne Schaper, die am Dienstag eine Tour durch Tierheime begann.

In Sachsen seien Tierheime und Tierschutzvereine oft auf sich allein gestellt. Die Regierung unternehme zu wenig, um das größtenteils ehrenamtliche Engagement zu unterstützen und durch eine auskömmliche Finanzierung die Existenz der Heime zu sichern. «Die Tierschutzvereine stehen ständig vor der Mammutaufgabe, Tierschutz und Unterbringung von Tieren, Einwerben von Spenden sowie Verhandlungen mit den Kommunen unter einen Hut zu bekommen», betonte die Parteichefin.

Deshalb fordere man die Regierung in dieser Legislaturperiode erneut auf, das Staatsziel Tierschutz endlich umzusetzen: «Für uns gehört dazu, Tierschutzvereine besser zu unterstützen und ihnen ein Verbandsklagerecht einzuräumen, sich für ein Verbot von ersetzbaren und medizinisch nicht notwendigen Tierversuchen einzusetzen sowie Lebensmittel- und Veterinärbehörden personell und finanziell besser auszustatten.»

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Hunde warten im Tierheim auf ein Zuhause. Foto: picture alliance / dpa/Illustration

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