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Ifo-Institut kritisiert Einigung zur Grundrente

11.11.2019 von

Foto: Der stellvertretende Leiter der ifo Niederlassung Dresden des ifo Institut, Joachim Ragnitz. Archivbild. Foto: Arno Burgi/zb/dpa

Forscher des Dresdner Ifo-Institutes sehen die Einigung zur Grundrente kritisch. «Letzten Endes hat sich die SPD mit ihrer Forderung durchgesetzt, dass Personen mit geringen eigenen Rentenansprüchen eine zusätzliche Sozialleistung erhalten», sagte der Vize-Chef der Dresdner Niederlassung, Joachim Ragnitz, am Montag. Damit orientiere sich die Höhe der Renten nicht mehr an den zuvor gezahlten Beiträgen. Ragnitz kritisierte den erzielten Kompromiss als «eine Politik zu Lasten der jüngeren Generation als Steuer- und Beitragszahler».

Für das eigentliche Ziel, Altersarmut zu bekämpfen, leistet die Grundrente nach Einschätzung des Ökonomen hingegen so gut wie keinen Beitrag. Die Spitzen der Koalition hatten sich am Sonntag darauf verständigt, dass bis zu 1,5 Millionen Menschen künftig eine Grundrente erhalten sollen, die höher liegt als die Grundsicherung.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Der stellvertretende Leiter der ifo Niederlassung Dresden des ifo Institut, Joachim Ragnitz. Archivbild. Foto: Arno Burgi/zb/dpa

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