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Hunderte Menschen fordern in Dresden soziale Gerechtigkeit

Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Dresden im Rahmen einer bundesweiten Aktion für eine soziale, gerechte und ökologische Politik protestiert. Es gebe eine große Sorge um die Menschen, die die horrend steigenden Preise für Lebensmittel und Energie nicht mehr zahlen könnten, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand, auf der Kundgebung.

Eine Vereinnahmung der Proteste von Rechtsradikalen erteilte Bühler eine klare Absage. «Wir sind der tiefen Überzeugung, dass Hass und Hetze unser friedliches Zusammenleben gefährdet.»

Mehrere Gewerkschaften sowie Sozial- und Umweltschutzverbände hatten zu der Kundgebung unter dem Motto «Solidarisch durch die Krise» aufgerufen. Neben Dresden gab es auch Proteste in Berlin, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt.

Sebastian Wegner, Bundesgeschäftsführer Volkssolidarität, forderte in Dresden einen «Schutzschirm für die Daseinsvorsorge, um auch soziale Einrichtungen zu schützen». Zudem eine Gesamtstrategie für eine nachhaltige und bezahlbare Grundversorgung zu der Energie, Mobilität, Wohnen und Ernährung gehörten.

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