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Große Pläne für einstigen DDR-Vergnügungspark im Plänterwald

dpa / Jens Kalaene
dpa / Jens Kalaene

Der einstige DDR-Vergnügungspark im Berliner Plänterwald soll nach dem Willen des Senats zu einem Natur- und Kulturpark für alle werden. Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) stellte am Freitag den Rahmenplan für das 23 Hektar große Areal an der Spree vor.

«Der Spreepark ist Teil der Geschichte der Stadt», sagte die Senatorin. Einen Rummel wie früher werde es aber nicht wieder geben. Es solle «ein Ort der Überraschungen, nicht der Events» werden.

Vorausgegangen war ein Bürgerdialog für den verwilderten Park mit seinen verfallenen Attraktionen. 2001 war er geschlossen worden, nachdem der Betreiber pleite gegangen war. Das Gelände verfiel zusehends, 2014 kaufte der Berliner Liegenschaftsfonds den Spreepark zurück.

Der «Kulturpark Plänterwald» war der einzige Vergnügungspark der DDR. Er war 1969 zum 20. Geburtstag der Republik eröffnet worden und zog Millionen Besucher an.

Laut Umweltverwaltung sind 48 Millionen Euro für die Entwicklung aus verschiedenen Töpfen veranschlagt. Ein Baubeginn ist indes noch nicht in Sicht. Ab 2020 könnte es in die «vertiefte Planung» gehen, hieß es.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Jens Kalaene