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Bundestagswahl: Sachsens Grüne wollen historisches Ergebnis

Parteichefin Christin Furtenbacher (Grüne) spricht bei einer Landesversammlung der sächsischen Grünen. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Parteichefin Christin Furtenbacher (Grüne) spricht bei einer Landesversammlung der sächsischen Grünen. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Mit dem Ziel eines historischen Erfolgs haben sich die sächsischen Grünen am Freitag in Leipzig auf die Bundestagswahl eingestimmt. «Wir arbeiten auf nichts weniger hin als das beste Bündnisgrünen-Ergebnis unserer Geschichte», sagte Parteichefin Christin Furtenbacher zum Auftakt der zweitägigen Delegiertenversammlung in der Messestadt. Statt wie bisher zwei Mandate, peilt die Partei nun mindestens drei Abgeordnete für den Bundestag an.

Dafür soll der aktuelle Rückenwind für die Grünen genutzt und bei der Bundestagswahl am 26. September ein zweistelliges Ergebnis erreichen werden. Damit würden Sachsens Grüne ihr Ergebnis der letzten Bundestagswahl 2017 von 4,6 Prozent mehr als verdoppeln. Im 30. Jahr ihres Bestehens stellt die Partei die Themen Klimaschutz, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Fokus.

Im einstimmig verabschiedeten Leitantrag geht es unter anderem um Klimaneutralität, Stärkung der ökologischen Landwirtschaft, Ausbau von Fuß-, Rad-, Bus- und Bahnverkehr. So sollen die Fahrgastzahlen im ÖPNV bis 2030 verdoppelt, Schienenstrecken im ländlichen Räumen reaktiviert und der Bahnverkehr in Stadt und Land ausgebaut werden. «Das machen wir nicht, weil das bündnisgrüne Kernthemen sind, sondern weil es gut ist für dieses Land» betonte die Landtagsfraktionsvorsitzende Franziska Schubert.

An diesem Samstag stellen die Grünen ihre Landesliste zur Bundestagswahl auf. Auf Platz eins kandidiert die Leipziger Ärztin Paula Piechotta, um Platz zwei bewerben sich fünf Parteimitglieder. Auf Platz drei kandidiert Merle Spellerberg aus Dresden, auf Platz vier der Landesparteivorsitzende Volger aus Leipzig. Die beiden bisherigen Bundestagsabgeordneten treten nicht wieder an.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH