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AfD-Bundesparteitag in Dresden hat begonnen

AfD-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alice Weidel und ihr Stellvertreter Tino Chrupalla beim AfD-Bundesparteitag. Foto: Kay Nietfeld/dpa
AfD-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alice Weidel und ihr Stellvertreter Tino Chrupalla beim AfD-Bundesparteitag. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Ungeachtet der dritten Corona-Welle haben sich am Samstag 600 Delegierte der AfD zu einem Bundesparteitag in Dresden versammelt. Vor dem Messegelände demonstrierten Dutzende Menschen lautstark gegen die Politik der AfD. Etwa 100 Teilnehmer eines Fahrradkorsos hatten eine Zufahrtsstraße blockiert. Deshalb kam es zu Verzögerungen bei der Anreise, der Parteitag begann mit Verspätung. Nach Angaben der Polizei blieben die Proteste friedlich.

Für den Parteitag gilt ein Hygienekonzept. Die Delegierten müssen im Saal eine Masken tragen und sitzen jeweils an einem eigenen Tisch.

Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist die Verabschiedung eines Programms für die Bundestagswahl am 26. September. Ob die Partei schon jetzt einen oder zwei Spitzenkandidaten wählt, blieb bis zuletzt offen. Möglicherweise werden darüber später erst die Mitglieder abstimmen. Die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, die vor vier Jahren gemeinsam mit Alexander Gauland ein Spitzenduo gebildet hatte, kündigte an, sie stehe auf diesem Parteitag nicht für die Spitzenkandidatur zur Verfügung.

Die AfD lehnt die meisten staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab. Sie hatte bereits im vergangenen November einen Präsenzparteitag abgehalten. Die AfD will mit dem Slogan «Deutschland. Aber normal.» in den Wahlkampf ziehen. 2017 war die Partei, damals noch unter dem Vorsitz von Frauke Petry und Jörg Meuthen, mit 12,6 Prozent der Stimmen erstmals in den Bundestag eingezogen. Petry trat kurz nach der Wahl aus der Partei aus. Heute stehen Meuthen und der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Tino Chrupalla, an der Spitze der AfD.

Bundesparteitag

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH