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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

3700 Geflüchtete nutzten Sonderzüge aus Görlitz nach Leipzig

Die Sonderzüge der Länderbahn haben in den vergangenen zwei Wochen 3700 Ukrainerinnen und Ukrainer von Görlitz nach Leipzig gebracht. Insgesamt habe es 20 Direktfahrten gegeben, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. «Rückblickend können wir sagen, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern eine sehr kurzfristige und gute Lösung gefunden haben», sagte Wolfgang Pollety, Geschäftsführer der Länderbahn.

Das Angebot sei gut genutzt worden - pro Fahrt seien durchschnittlich 200 Menschen in den Zügen gewesen. «Wir haben auch bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein außerordentliches Engagement in den letzten Wochen erlebt, so dass die Schichten der Sonderzüge unkompliziert besetzt werden konnten», sagte Pollety.

Vorerst werden diese Züge nicht mehr eingesetzt, da die Sonderzüge aus Polen nicht mehr in Zgorzelec, der Nachbarstadt von Görlitz, ankämen. «Wir stehen daher weiterhin im Austausch mit den Behörden und unseren Partnern, um bei Bedarf auch wieder kurzfristig zu unterstützen», sagte der Länderbahn-Geschäftsführer. «Derzeit kommen nach unseren Informationen deutlich weniger Flüchtlinge aus Polen in Görlitz an, so dass für die Weiterreise innerhalb Deutschlands unsere Regelzüge genutzt werden können.» Geflüchtete mit ukrainischem Pass dürfen den Nahverkehr kostenlos nutzen.

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