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Städtebund-Festival zu jüdischem Leben in der Oberlausitz

Das Sechsstädtebundfestival «Kommen und Gehen» schaut in diesem Jahr mit der zusätzlichen Reihe «Oberlausitzer Perspektiven» auch auf jüdische Kultur in der ostsächsischen Region. Deren Geschichte reicht nach Angaben der Organisatoren bis ins Mittelalter zurück. Anlass ist die erste urkundliche Erwähnung jüdischen Lebens in Deutschland vor 1700 Jahren. Den Auftakt machen am Sonntag laut dem Programm ein Open-Air-Theaterabend und eine Lichtinstallation in Zittau.

Die vom Freistaat geförderte vierte Festivalausgabe bietet ab dem 12. August Konzerte, musikalische Workshops, historische Stadtspaziergänge mit Klezmermusik und Lesungen. Auf dem Programm stehen auch interaktive Lichtinstallationen, Lyrik- und Theaterabende sowie Gespräche - unter anderem im erst kürzlich eröffneten Kulturforum Görlitzer Synagoge. Weitere Spielorte sind Kamenz, Löbau, Seifhennersdorf, Großschönau, Königshain, Herrnhut und Weißenberg in Kooperation mit Lubań (Polen) und Liberec (Tschechien).

Der erste Städtebundtag am 21. August in Löbau beschließt das Festival. Damit wird den Angaben nach das 675-jährige Gründungsjubiläum des Sechsstädtebundes gefeiert, das im Oberlausitzer «Musikrausch» im Stadtpark endet - mit Gästen wie dem Trickster Orchestra aus Berlin, dem Paranormal String Quartet oder dem ECHO-Klassik-Preisträger Spark - die klassische Band. Das Programm der Reihe «Oberlausitzer Perspektiven» reicht indes bis zum 21. November.

Festivalprogramm

Programm "Oberlausitzer Perspektiven"

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH