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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Schau zeigt Vielfalt der Tischfußball-Spiele

Während in Katar die besten Fußballer der Welt auflaufen, stellt eine neue Ausstellung in Chemnitz die Vielfalt des Fußballspiels im heimischen Wohn- und Kinderzimmer vor. Rund 50 Exponate, darunter etwa 40 Spiele, zeigt das Staatliche Museum für Archäologie in seiner Foyerausstellung «Heim-Spiel. Tischfußball im vordigitalen Zeitalter», die am Mittwoch für Besucher öffnet. Den Kneipen-Kicker oder die Spielkonsole sucht man darin jedoch vergeblich. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die einst beliebten Spiele, bei denen der Ball etwa per Finger über das Spielfeld geschnippt oder per Blasrohr in Bewegung gesetzt wird.

Die ersten solcher Tischfußballspiele kamen 1884 in England auf den Markt, nach dem Ersten Weltkrieg wurden sie erschwinglicher und setzten sich endgültig als Familienspiel für zu Hause durch, wie das Museum am Dienstag mitteilte. In Deutschland fand demnach die Variante «Tipp-Kick» große Verbreitung. In anderen Ländern wie England und Italien hat den Angaben nach «Subbuteo» Kultstatus erlangt. Das Spiel besteche durch ein realistisches Aussehen der Figuren, viel Zubehör sowie dem Spielen nach den allgemein gültigen Fußballregeln samt Einwurf, Eckball und Abseits, hieß es.

Die ausgestellten Spiele stammen aus der Sammlung des Sporthistorikers Hans-Peter Hock. Ziel sei es, die Vielfalt des Tischfußballspiels vorzustellen. Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei, sie ist bis 8. Januar zu sehen.

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