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Schau über die Väter von Robert und Clara Schumann

Das Robert-Schumann-Haus in Zwickau nimmt in einer Ausstellung die Väter des Künstlerpaares Robert und Clara Schumann in den Blick. «Große Väter: August Schumann und Friedrich Wieck» ist die Schau betitelt, die am Sonntag (8. Januar) eröffnet wird. «Ihre Namen stehen oft im Schatten der noch weit bekannteren Kinder, doch von der Berühmtheit der Väter zeugen Lexikonartikel schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts», erläuterte das Museum am Montag.

So sei August Schumann als Verleger, Schriftsteller, Übersetzer und Buchhändler tätig und seine Buchreihen im In- und Ausland gefragt gewesen. Friedrich Wieck, Clara Schumanns Vater, arbeitete als Klavier- und Gesangspädagoge, Komponist, Musikschriftsteller sowie Instrumentenhändler in Dresden und Leipzig. Der Erfolg seiner pädagogisch-progressiven Methodik zeige sich nicht zuletzt an seinen Töchtern Clara und Marie, die international als Pianistinnen auftraten, hieß es.

Den Angaben zufolge werden in der Sonderausstellung unter anderem Porträts, Tagebücher, Bücher und Notendrucke gezeigt, ebenso Besitztümer der beiden Männer wie eine Tabakdose und ein silberner Trinkbecher. Zudem widmet sich je eine Vitrine den persönlichen Beziehungen Robert und Clara Schumanns zu ihren Vätern. Die Schau ist bis 1. Mai im Foyer des Robert-Schumann-Hauses zu sehen.

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