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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Neue Konzertglocken im Leipziger Gewandhaus eingetroffen

Eine Woche später als ursprünglich geplant hat das Gewandhaus Leipzig seine sechs neuen Konzertglocken erhalten. Die rund 1,3 Tonnen schweren Klangkörper wurden am Mittwoch mit einem Lastwagen geliefert, wie Gewandhaussprecher Dirk Steiner sagte. Die Glocken waren im österreichischen Innsbruck extra für das Gewandhaus gegossen wurden. Der Preis für die Glocken liegt bei rund 100.000 Euro, die Kosten werden getragen vom Freundeskreis des Gewandhauses.

Ursprünglich war die Lieferung schon für den 6. April geplant gewesen. Probleme beim Bau der Transportkisten hatten jedoch zu der Verzögerung geführt.

Mit den Konzertglocken in den Tönen g1, c2, es2, e3, g2 und c3 ist das Gewandhaus erstmalig im Besitz eines solchen Satzes. Damit werde das Ausdrucksspektrum des Orchesters erweitert. Sie kommen in Musikstücken wie der «Symphonie fantastique» von Hector Berlioz oder in Modest Mussorgskys «Bilder einer Ausstellung» zum Einsatz.

Die Glocken werden in Gestelle eingespannt und bei Bedarf auf die Bühne gerollt, wie Sprecher Steiner erläuterte. Zum Klingen werden sie gebracht, indem sie von außen angeschlagen werden. Als erste werde die kleinste der sechs neuen Glocken am 5. und 6. Mai in einem Konzert zu hören sein - in Richard Strauss' «Zarathustra».

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