Das finnische Oulu und das slowakische Trencin sind seit dem Jahreswechsel die neuen Kulturhauptstädte Europas. Das als nördlichste Großstadt der EU geltende Oulu und das rund 2.000 Kilometer südlich davon gelegene Trencin (deutsch: Trentschin) haben damit unter anderem das sächsische Chemnitz abgelöst, das den Titel im Vorjahr gemeinsam mit der slowenisch-italienischen Grenzdoppelstadt Nova Gorica/Gorizia getragen hatte.
Die beiden Städte haben für 2026 ein jeweils üppiges Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt. In Oulu wird das Jahr als Kulturhauptstadt mit einem Eröffnungsfestival vom 16. bis 18. Januar eingeläutet, dessen Programm von Konzerten über Akrobatik und Autotuning bis hin zum finnischen Nationalsport Eishockey reicht.
Ende August findet auch die jährlich ausgetragene Luftgitarren-WM statt, mit der sich Oulu seit längerem einen Namen gemacht hat. Mit etwas Glück kann man bei den Finnen neben Kunst- und Kulturveranstaltungen außerdem im Winter Nordlichter und im Sommer die Mitternachtssonne erleben.