Bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kommt es weiterhin zu Einschränkungen nach einem Hackerangriff. «Es gibt noch keinen neuen Stand», sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Museen sind dennoch geöffnet. Kurz nach dem Angriff hatten die Polizeidirektion Dresden und dem Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen.
Das Sicherheitssystem ist demnach uneingeschränkt funktionsfähig. Dagegen seien der Onlineshop und der Besucherservice aktuell nicht erreichbar. Auch könne in den Museen nur bar bezahlt und derzeit keine Tickets via Internet bestellt werden. Alle schon gebuchten Online-Tickets behielten aber ihre Gültigkeit und könnten vor Ort ausgelesen werden, hieß es.
Generalstaatsanwaltschaft prüft Übernahme des Falls
Zu dem Cyberangriff war es am Mittwoch gekommen. Nach Vorlage der Akten zu dem Fall wolle die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüfen, ob sie das Ermittlungsverfahren übernimmt. «Nach dem derzeitigen Informationsstand ist beabsichtigt, das Verfahren in der Zentralstelle Cybercrime Sachsen (ZCS) der Generalstaatsanwaltschaft Dresden zu führen», erklärte Staatsanwalt Patrick Pintaske. Weitere Auskünfte könnten derzeit aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens nicht erteilt werden.
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind ein Verbund von 15 Museen. Dazu gehören das Grüne Gewölbe im Dresdner Residenzschloss, die Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger sowie die Galerie Neue Meister im Albertinum.
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