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Klepsch will Öffnungen in Kultur und Tourismus

Barbara Klepsch (CDU), Ministerin für Kultur und Tourismus in Sachsen, gestikuliert während eines Interviews mit der Deutschen Presse-Agentur. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Barbara Klepsch (CDU), Ministerin für Kultur und Tourismus in Sachsen, gestikuliert während eines Interviews mit der Deutschen Presse-Agentur. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) will Öffnungen in der Kultur und in der Tourismus-Branche erreichen. Ziel sei es, dass in Sachsen zumindest ein Teil der Kultur wieder öffnen dürfe - analog zu den anderen Bundesländern, in denen die Beschränkungen nicht so groß seien, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Die gleichen Argumente gälten für den Tourismus. Die aktuelle Corona-Notfallverordnung gilt bis zum 14. Januar und sieht die vollständige Schließung etwa von Theatern und Museen vor. Am Freitag will das Kabinett über eine kommende Verordnung beraten. Zunächst hatte die «Leipziger Volkszeitung» berichtet.

Seit Beginn der Pandemie und gerade in den letzten Wochen trügen Kulturschaffende verständnisvoll die restriktivsten Maßnahmen bundesweit, betonte Klepsch. «Wir sind es ihnen schuldig, eine Öffnungsperspektiven unter vertretbaren Rahmenbedingungen zu bieten.»

Das Ministerium will seine Vorschläge zu Öffnungsperspektiven in das Landeskabinett einbringen. In den nächsten Tagen müssten die Voraussetzungen für die Öffnung und den Betrieb der Kultureinrichtungen erarbeitet werden, hieß es. Auch bei den Einrichtungen gebe es verschiedene Ansichten, wie und mit welchem Aufwand die Sicherheit von Kulturschaffenden und Publikum gewährleistet werden könne - ob Geimpfte und Genesene etwa zugelassen seien (2G) oder sie sich zusätzlich testen müssten (2Gplus).

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte sich am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Dresden verhalten zu dem Vorschlag geäußert. «Wir wollen Perspektiven aufzeigen, sind aber auch abhängig von den Entwicklungen im Land», sagte sie. Auch wenn es nicht allen gefalle, habe Sachsen die Omikron-Welle vor sich. Daher müsse auch im Zusammenspiel mit Experten diskutiert werden, was möglich sei.

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