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Dresden: Umstrittene Installation «Lampedusa 361» eröffnet

10.02.2017 von

Im Rahmen des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg ist am Freitag in Dresden ein weiteres umstrittenes Kunstprojekt eröffnet worden. Auf 90 Fotomatten werden auf dem Theaterplatz Fotos von Gräbern ertrunkener Flüchtlinge auf Sizilien gezeigt, die einen Friedhof vor der Semperoper symbolisieren sollen.

Im Gegensatz zur Eröffnung des Friedensmahnmals «Monument», das seit Dienstag vor der Frauenkirche mit drei senkrecht aufgestellten Schrottbussen an das Leid der Bevölkerung im syrischen Aleppo erinnern soll, gab es bei der «Lampedusa 361»-Einweihung keine nennenswerten Störungen. Ein paar Dutzend Gegendemonstranten aus dem Pegida-Umfeld protestierten am Rande des Platzes gegen das Projekt.


Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Thomas Wolf

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