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DOK Leipzig setzt im Herbst auf Verbindung mit Osteuropa

Das Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig) betont in diesem Jahr seine langjährige Verbindung mit Osteuropa. Während des Festivals vom 17. bis 23. Oktober gebe es ein Programm aus aktuellen Langfilmen, die Einblicke in Lebensrealitäten osteuropäischer Länder bieten, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Zudem erkundeten vier Filmreihen verschiedene künstlerische Spielarten des Animationsfilms.

Mit der Retrospektive 2022 richtet DOK Leipzig auch den Blick auf die dokumentarischen Werke von Filmemacherinnen der DDR. Die Hommage ist der renommierten serbischen Dokumentarfilmerin Mila Turajlić gewidmet, deren Werk die historische Bedeutung bewegter Bilder erkundet. Zwei weitere Programme versammeln Filme, die sich mit Klimakrise, Ressourcenknappheit und Umweltaktivismus beschäftigen.

Das diesjährige Festivalmotiv zeigt einen Schlüssel. Die gezeigten Filme eröffneten neue Perspektiven oder erschlössen bislang unbekannte Lebenswelten, erläuterte Festivalleiter Christoph Terhechte. «Der Schlüssel ist aber auch immer wieder ein Sinnbild für Heimat – oft behalten Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, ihren Wohnungsschlüssel als Symbol der Verbundenheit mit ihrem Zuhause, ihrer Herkunft und Vergangenheit. Als Festival mit ostdeutsch geprägter Geschichte haben wir uns bei dem Schlüssel für ein DDR-Modell entschieden.»

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