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Augustusmarkt abgebaut: Kritik an fehlenden Hilfsprogrammen

Verkaufszelte stehen am Abend auf dem Weihnachtsmarkt "Augustusmarkt" auf der Hauptstraße. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Verkaufszelte stehen am Abend auf dem Weihnachtsmarkt "Augustusmarkt" auf der Hauptstraße. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Nach der Absage der Weihnachtsmärkte sind die Pagoden und Sonderbauten des Dresdner Augustusmarktes abgebaut. Das Riesenrad auf dem Neustädter Markt werde bis Freitag verschwinden, die leuchtenden Überspannungen blieben jedoch auf Bitten von Anwohnern, Gewerbetreibenden und Stadt noch bis zum Januar hänge, teilte Holger Zastrow vom Marktveranstalter Plan de Saxe am Mittwoch mit. Stehen bleibe auch der Weihnachtsbaum auf dem Gomodai-Platz.

Angesichts der aufgrund der Corona-Pandemie im zweiten Jahr in Folge abgesagten Weihnachtsmärkte bezeichnete Zastrow, nicht nur Veranstalter des Augustusmarktes sondern auch FDP-Stadtrat in Dresden, die Lage für alle Beteiligten als «dramatisch». «Auch zwei Wochen nach der Absage fehlten geeignete Hilfsprogramme, die den Schaden ersetzten und die Existenz aller sicherten.»

Um Vertrauen zurückzugewinnen, brauche es zeitnah eine Art Vertrag zwischen Freistaat und öffentlichen wie privaten Marktveranstaltern, der verbindlich regelt, wie Schäden und Ausfälle geregelt werden, wenn Märkte abermals abgesagt werden.

Augustusmarkt

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH