Die Justizministerinnen und -minister der Länder wollen Gesetzeslücken schließen und das Strafrecht modernisieren. Darauf haben sie sich bei ihrer Herbsttagung in Leipzig verständigt. Wo sie den Bund zum Handeln auffordern:
Vergewaltiger-Netzwerke
Der Besitz von Vergewaltigungsvideos soll nach dem Willen der Justizminister nicht mehr straflos bleiben. Es sei schon unerträglich, dass Männer Frauen betäubten und vergewaltigten, sagte Niedersachsens Justizminister Kathrin Wahlmann (SPD). Dass Videos davon verbreitet und millionenfach geklickt würden, sei noch unbegreiflicher. Die Justizministerkonferenz habe den Bund aufgefordert, gesetzgeberisch tätig werden.