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Wocheninzidenz in Sachsen überspringt 400er-Marke

Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Die Corona-Infektionslage spitzt sich in Sachsen weiter zu. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag hat die Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 400 übersprungen. Sie lag bei 415,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner - so hoch wie in keinem anderen Bundesland und mehr als doppelt so hoch wie im Bundesschnitt (183,7). Am Freitag hatte sie in Sachsen noch bei 385,7 gelegen.

Insgesamt wurden aus dem Freistaat 3165 Neuinfektionen gemeldet und 17 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer solchen Infektion. Am stärksten betroffen ist Ostsachsen: In den Landkreisen Görlitz, Bautzen und Meißen lag die Wocheninzidenz über 500, im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sogar über der 700er-Marke.

Wegen der sich zuspitzenden Lage auch in den Krankenhäusern gilt ab Montag in weiten Teilen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel. Dann haben nur noch Genesene und Geimpfte Zutritt etwa zu Innengastronomie, Diskotheken sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen. Ausnahmen gibt es für Kinder, Jugendliche und Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Für den Einzelhandel und Gottesdienste gilt 2G nicht. Auch Schulen und Kindergärten sollen weiter regulär geöffnet bleiben.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH