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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Vor 2G-Regel: Handelsverband erwartet Andrang in Geschäften

Symbolbild Shopping  mit 2G / pixabay
Symbolbild Shopping mit 2G / pixabay

Ab Montag dürfen voraussichtlich nur noch Geimpfte und Genesene in viele Geschäfte - so sollen Kontakte vermieden werden. Am Wochenende könnte die Regel noch einmal zum Gegenteil führen.

In großen Teilen des sächsischen Einzelhandels sollen ab Montag nur noch Geimpfte und Genesene (2G) zugelassen sein - bevor die Regeln gelten, könnte es am Wochenende noch einmal einen Ansturm auf die Geschäfte geben. Damit rechnet der Handelsverband Sachsen. Sofern die Landesregierung an diesem Freitag die 2G-Regelung beschließe, gehe man von «spürbar höheren Frequenzen» im Einzelhandel aus, sagte René Glaser, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands.

Ab Montag würden dann vermutlich viele Kunden ihre Weihnachtseinkäufe ins Internet verlegen - mit wirtschaftlichen Folgen für stationäre Unternehmen, die ohnehin noch mit den Auswirkungen des vergangenen Lockdowns kämpften, sagte Glaser.

«Gerade das Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember ist entscheidend, um für die Händler das schwierige Jahr noch zu retten.»

Die Landesregierung will an diesem Freitag vorzeitig eine neue Corona-Schutzverordnung beschließen. Diese würde dann ab Montag nächster Woche bis zum 20. Dezember gelten. In erster Linie geht es um eine Reduzierung von Kontakten und mehr Tests.

Nach der neuen Verordnung soll das 2G-Modell bei Erreichen der Überlastungsstufe auch im Einzelhandel gelten. Davon ausgenommen sind etwa Supermärkte und Drogerien. Der Handelsverband Sachsen protestierte. Die Einführung von 2G würde der Branche bei weniger Kunden und Beibehaltung aller Kosten für Miete, Personal oder Energie erneut großen wirtschaftlichen Schaden zufügen, ohne einen wirksamen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH