In speziellen Räumen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Leipzig an Stoffwechselerkrankungen. Dazu wurden vor gut einem Jahr metabolische Kammer angeschafft. Die Experten wollen damit die Mechanismen besser verstehen, die krankes Fettgewebe in Zusammenhang mit Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und einige Arten von Krebs bringen, sagte Leiter des Helmholtz-Instituts für Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG), Matthias Blüher.
Spezielle Förderung durch Exzellenzinitiative von Bund und Ländern
Nun hat es das Exzellenzcluster «Leipzig Center of Metabolism» (LeiCeM) der Universität Leipzig im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder geschafft und wird ab 2026 für sieben Jahre mit einem Millionenbetrag durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Der Cluster widmet sich dem besseren Verständnis von Krankheiten, die aus Stoffwechselstörungen entstehen und zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Diabetes mellitus, Fettleber und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. «Wir brauchen diese Kammern, um an der Weltspitze mit forschen zu können», betonte HI-MAG-Direktor, Matthias Blüher.
Das HI-MAG biete die Infrastruktur für das Cluster, wodurch die klinische Forschung ausgeweitet und intensiviert werden könne, betonte Frenzel. Exzellent werde man aber nicht erst durch die Auszeichnung Exzellenzinitiative. «Man muss schon vorher qualitativ sehr hochwertig sein, um das Cluster zu bekommen».
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