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Vize-MP: Sehr viele Menschen Ernst der Lage verinnerlicht

Symbolbild Corona / pixabay
Symbolbild Corona / pixabay

Der stellvertretende sächsische Ministerpräsident Wolfram Günther (Grüne) sieht Anzeichen dafür, dass sehr viele Menschen den Ernst der Lage in der Corona-Pandemie erkannt haben. «Sie reduzieren ihre Kontakte und nutzen das Homeoffice, wo sie es können. Straßen und Züge sind leerer in den letzten Tagen», sagte Günther am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden: «Es gilt, was wir seit Beginn der Pandemie sagen: Staatliche Maßnahmen sind der Rahmen für die Bekämpfung der Pandemie. Schaffen werden wir das aber nur gemeinsam.»

Günther nannte die Corona-Lage in Sachsen dramatisch. Am Freitag hatte das Robert Koch-Institut die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat auf 1192,8 beziffert. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Innerhalb eines Tages kamen mehr als 12.000 neue Corona-Fälle hinzu.

«Schutz der Menschen vor dem Virus, Eindämmung der Pandemie und Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung haben absolute Priorität. Dazu gehört auch, dass wir evaluieren, ob die Maßnahmen ausreichen», sagte Günther. Jetzt gehe es um die konsequente Durchsetzung der aktuellen Schutzverordnung - mit Kontrollen und auch mit Bußgeldern, wo Menschen sich rücksichtslos verhalten. Er könne sich auch eine Verschärfung der 2G-plus-Regel (genesen oder geimpft und getestet) in Bereichen vorstellen, wo sich Menschen länger gemeinsam aufhalten.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH