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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Viel Beistand für Kliniken und Widerstand gegen Proteste

Ein Patient liegt auf einer Intensivstation in einem Zimmer. / Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild
Ein Patient liegt auf einer Intensivstation in einem Zimmer. / Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Die vierte Welle der Corona-Pandemie hat in Sachsen auch eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Nach Angaben des Sozialministeriums haben sich bisher rund 2100 Freiwillige für den Ärzte- und Pflegepool Sachsen gemeldet. Darunter befinden sich über 330 Ärzte, Medizinstudenten, Hebammen oder Notfallsanitäter, aber auch Ergo- oder Physiotherapeuten und knapp 450 Personen ohne medizinischen Hintergrund. Fast ein Drittel kommen aus Bereichen, die wegen Corona derzeit ruhen, rund drei Viertel würden neben dem Job stundenweise helfen wollen, hieß es. «Im Einzelfall kann es sein, dass aufgrund der überwältigenden Resonanz nicht jede Unterstützung in Anspruch genommen werden kann», teilte das Ministerium mit.

Unterdessen gibt es in mehreren Städten Initiativen, die Proteste von Corona-Kritikern und Leugnern der Pandemie nicht mehr tatenlos hinnehmen wollen. Allein die Initiative «Bautzen gemeinsam» verbuchte bis Dienstag mehr als 5000 Unterzeichner. Auch in Zittau gibt es unter dem Motto «Zittau gemeinsam» eines solche Aktion. Anfragen gebe es aus anderen Städten mit Corona-Protesten, etwa aus dem sachsen-anhaltischen Wittenberg, hieß es. Es gehe darum, den «Sprachlosen eine Stimme zurückzugeben», sagte eine Sprecherin von «Bautzen gemeinsam».

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