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Verband: 2G verschärft die Not der Gastronomie

Ein Schild auf der Terrasse eines Restaurants weist auf die geltende 2G-Regel hin. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
Ein Schild auf der Terrasse eines Restaurants weist auf die geltende 2G-Regel hin. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Sachsen (Dehoga) hat die von Sachsen verfügte 2G-Regel (geimpft oder genesen) für die Gastronomie scharf kritisiert. Man sehe darin einen weiteren Rückschlag für eine ohnehin gebeutelte Branche, teilte der Verband am Freitag mit. «2G verschärft die Not der Gastronomie», erklärte Dehoga-Hauptgeschäftsführer Axel Klein: «Wir rechnen mit großen Umsatzeinbußen, insbesondere im Weihnachtsgeschäft.» Aus zahlreichen Gastronomiebetrieben würden bereits Stornierungen von Weihnachts- und Familienfeiern gemeldet.

«Wieder einmal trifft es das Gastgewerbe und die Veranstaltungsbranche unverhältnismäßig hart», betonte Klein. Für den Dehoga sei nicht nachvollziehbar, dass in einigen Bereichen der Gesellschaft die 2G-Regelung «hart durchgesetzt» wird, während in anderen Bereichen die 3G-Regelung gilt. Klein befürchtet, dass Feiern und Zusammenkünfte nun wieder im unkontrollierten privaten Rahmen stattfinden. «Damit wird das erklärte Ziel einer Eindämmung des Infektionsgeschehens nicht erreicht. Das zeigt die Vergangenheit.»

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH