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Sachsen will Lockdown vermeiden: Impfen als wichtigste Waffe

Michael Kretschmer (CDU) gestikuliert während eines Interviews. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Michael Kretschmer (CDU) gestikuliert während eines Interviews. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsen will ohne größere Corona-Einschränkungen durch Herbst und Winter kommen. Ziel sei es, einen erneuten Lockdown mit Schul- und Geschäftsschließungen zu vermeiden, sagte Staatskanzleichef Oliver Schenk am Dienstagabend in Dresden nach einem Bund-Länder-Gipfel. Wichtigste Waffe sei das Impfen. «Damit haben wir die große Chance, die vierte Welle im Land zu brechen», betonte Schenk. Er appellierte angesichts rückläufiger Zahlen erneut an die Menschen, sich impfen zu lassen.

Schenk hatte in der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) vertreten, der noch bis zum Wochenende im Urlaub ist. Unter anderem verständigten sich Bund und Länder auf die 3G-Regel: Spätestens ab einer Inzidenz von 35 sind flächendeckende Tests für bestimmte Einrichtungen und Freizeitangebote verpflichtend - ausgenommen sind Geimpfte und Genesene sowie Schüler, die ohnehin an den Schulen regelmäßig getestet werden. Die Länder könnten bei niedrigen Inzidenzwerten von der Testpflicht absehen, so Schenk.

Zudem soll es die vom Bund finanzierte kostenlosen Bürgertests ab 11. Oktober nicht mehr geben. Schenk sprach von einem Signal für diejenigen, die bisher gezögert hatten. Jeder, der sich nun impfen lasse, könne bis Oktober einen vollständigen Impfschutz aufbauen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH