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Sachsen weiter Schlusslicht bei Immunisierung gegen Corona

Eine Krankenschwester hält in einem Impfzentrum eine Schale mit Spritzen in den Händen. / Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild
Eine Krankenschwester hält in einem Impfzentrum eine Schale mit Spritzen in den Händen. / Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Sachsen ist trotz aller Bemühungen und Aufrufe nach wie vor bundesweites Schlusslicht beim Impfen gegen das Coronavirus. Laut Impfmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) waren mit Stand Samstag (14.1) 66,3 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft - wie vor knapp zwei Monaten. Deutschlandweit sind es 76,4 Prozent. Auch bei Zweitimpfungen und der ersten Auffrischung liegt der Freistaat im Bundesvergleich prozentual ganz hinten.

Nach der aktuellen Statistik sind - wie im Oktober 2022 - 65 Prozent der Bevölkerung grundimmunisiert und haben damit neben der Erst- und Zweitimpfung die dritte Impfung. Mit 50,7 Prozent hat knapp die Hälfte die erste Auffrischung (+ 0,1 Prozent). Der Anteil der vierfach Geimpften liegt bei 5,3 Prozent. Die Zahl der Grundimmunisierten liegt bei rund 2,6 Millionen, zwei Millionen Menschen haben einen Booster und 356.000 eine weitere Auffrischung - 139.000 mehr als vor gut zwei Monaten. Insgesamt wurden laut RKI bisher landesweit 7,66 Millionen Impfdosen verabreicht.

«Impfen bleibt wichtig», wirbt Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) auch nach Ende der Corona-Pandemie. «Jeder sollte sich selbst schützen.» Die Erkrankung sollte nach wie vor ernst genommen werden. Der Freistaat hatte zum Jahresende die staatlichen Corona-Impfstellen in den drei Großstädten Chemnitz, Dresden und Leipzig geschlossen. Dort und von mobilen Teams waren insgesamt 3,3 Millionen Dosen verimpft worden - seit Anfang 2023 werden Corona-Schutzimpfungen vorrangig über Arztpraxen verabreicht.

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