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Noch 112 Intensivbetten für Covid-19-Patienten in Sachsen

Auf einer Covid-Station stehen ein Arzt und zwei Schwestern an Betten von Patienten. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Auf einer Covid-Station stehen ein Arzt und zwei Schwestern an Betten von Patienten. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Lage in den Krankenhäusern in Sachsen ist zum Teil sehr angespannt, es gibt aber noch ausreichend Intensivbetten. Dem Sozialministerium wurden mit Stand vom Mittwoch insgesamt 112 freie Betten zur intensivmedizinischen Versorgung von Covid-19-Patienten in den Regionen Chemnitz, Leipzig und Dresden gemeldet, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Mit Blick auf die gegenwärtige Entwicklung der Infektionszahlen sei jedoch davon auszugehen, dass auch die Anzahl dieser Patienten in den Krankenhäusern des Freistaates Sachsen zunächst weiter steigen wird.

Für die Verteilung von Patienten wurden laut Sozialministerium Krankenhausleitstellen am Klinikum Chemnitz und den Unikliniken Leipzig und Dresden eingerichtet. Diese überwachen die Kapazitäten der Krankenhäuser der jeweiligen Region. Zeichnet sich ein Engpass ab, stockt das betreffende Krankenhaus zunächst selbst die Kapazitäten auf, soweit das möglich ist. Zudem verteilen die Krankenhausleitstellen Patienten auf andere, aufnahmebereite, Krankenhäuser.

Sollte es zu einer Auslastung aller sächsischen Kliniken kommen, dann kommt das «Kleeblattkonzept» zum Tragen. Dabei geht es um den länderübergreifenden Patiententransport für den Fall der Überlastung eines Landes beziehungsweise einer Region. In dem Konzept ist Deutschland in fünf Regionen eingeteilt worden, innerhalb derer dann Patienten verteilt werden sollen. Sachsen gehört mit Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und Brandenburg zur Region Ostdeutschland. Die Verlegung von Covid-19-Patienten im Einzelfall obliegt in erster Linie den Krankenhäusern selbst, werden aber durch die Krankenhausleitstellen unterstützt.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH