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Ministerium: Resonanz auf Helfer-Aufruf überwältigend

In Sachsen haben sich mehr als 2000 Freiwillige zur Unterstützung der Krankenhäuser in der Corona-Pandemie gemeldet. Die Resonanz auf den Aufruf von Anfang Dezember sei überwältigend, teilte das Sozialministerium in Dresden mit. Es könne sein, dass nicht jedes Angebot zur Unterstützung angenommen werden könne. Die Landesregierung hatte den Aufruf gestartet, weil das Personal in den Krankenhäusern schon seit langer Zeit am Limit arbeite und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Kräften am Ende seien.

Von den Freiwilligen, die sich in einem Online-Portal angemeldet haben, gehörten mehr als 300 zum besonders gesuchten medizinischen Fachpersonal - sie sind also unter anderem Ärzte, Sanitäter, Pflegefachkräfte oder Medizinstudierende. Die übrigen hätten andere Qualifikationen. Es seien Rentner dabei, Studenten oder ehemalige Zivildienstleistende.

Die Daten der Helferinnen und Helfer würden an die Krankenhauskoordinatoren in den drei Clustern Chemnitz, Dresden und Leipzig weitergegeben. Dort würden die Einsätze der Freiwilligen weiter geplant.

Einzelne Krankenhäuser - wie zum Beispiel das St. Georg in Leipzig - hatten unabhängig von dem Online-Portal einen Freiwilligen-Aufruf gestartet. Bis Freitag hätten sich beim St. Georg 196 Menschen gemeldet, die das Klinikum unterstützen wollen, erklärte Sprecherin Manuela Powollik. Die Ehrenamtlichen würden auf den Stationen, in der Notaufnahme oder im Labor eingesetzt. Auch Einsätze im Patiententransport oder bei der Bettenaufbereitung seien möglich.

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