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Michel rügt Versäumnisse bei Kontrollen der Corona-Regeln

Kathrin Michel, eine der beiden neu gewählten Parteichefs der Sachsen-SPD, spricht. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Kathrin Michel, eine der beiden neu gewählten Parteichefs der Sachsen-SPD, spricht. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Angesichts der wieder verschärften Corona-Pandemie hat SPD-Landeschefin Kathrin Michel Landkreisen und Innenministerium Versäumnisse bei Kontrollen der geltenden Schutzregeln vorgeworfen. Solche Kontrollen hätten in den vergangenen Wochen ein wirksames Instrument sein können, um die rasante Entwicklung abzumildern, erklärte Michel am Samstag. Dass die Regeln nun verschärft werden müssten, sei zum Teil auf eine «Wir-lassen-das-mal-so-laufen-Politik» an den Spitzen der Landkreise und des Innenministeriums als oberste Kommunalaufsicht zurückzuführen.

Michel rief die lokalen Behörden auf, Corona-Schutzbestimmungen konsequent durchzusetzen. Zudem brauche es neben Impfungen wieder niedrigschwellige Testangebote.

Als Reaktion auf drastisch steigende Corona-Infektionszahlen werden die Schutzregeln in Sachsen von diesem Montag an verschärft. In weiten Teilen des öffentlichen Lebens gilt dann die 2G-Regel. Dadurch haben nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Innengastronomie, Diskotheken oder Freizeit- und Kultureinrichtungen. Auch Großveranstaltungen wie Fußball im Stadion sind betroffen, nicht aber Einzelhandel und Gottesdienste.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH