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Mehr Kinder und Schüler in Sachsen in Notbetreuung

Mehr Kinder und Schüler in Sachsen in Notbetreuung
Ein Kind spielt in einer Kindertageseinrichtung. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild
Von: DieSachsen.de

In Sachsen sind immer mehr Kinder in Notbetreuung. Wie das Kultusministerium am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, wurden (Stand 22.4.) zuletzt rund 25 600 Jungen und Mädchen in den Kitas betreut. Damit haben sich die Zahlen in der Notbetreuung binnen weniger Tage mehr als verdoppelt. Vor einer Woche (15.4.) waren es noch rund 11 870 Kinder. «Dennoch sind die Einrichtungen in der Lage, mehrere kleine Gruppen zu bilden», sagte eine Sprecherin des Kultusministeriums. Damit werden derzeit etwa 14 Prozent der Kinder in Krippen und Kindergärten notbetreut. Die Zahlen basieren auf Abfragen in den Kommunen. Normalerweise kümmern sich die Erzieher in Sachsen um rund 179 300 Jungen und Mädchen.

Sachsen hatte am Montag die ersten Corona-Lockerungen eingeführt. Dafür wurde auch der der Kreis der Eltern, die in der Coronakrise Anspruch auf die Notbetreuung in Grundschulen und Kitas haben, erweitert - unter anderem auf Rechtsanwälte, Steuerberater, Gerichtsvollzieher und Verkäufer.

An den Grundschulen machten nach Angaben des Kultusministeriums zuletzt knapp 6000 Schüler von der Notbetreuung im Freistaat Gebrauch (Stand 20.4.). Zu Beginn der Schulschließungen am 19. März waren es rund 1950 Kinder.

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